Autonome Bodenreinigung im Bildungszentrum

Autonome Bodenreinigung im Bildungszentrum

Beim Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil übernimmt seit 2024 ein PUDU CC1 die autonome Nassreinigung von rund 1’750 m² auf vier Etagen – frühmorgens und nachts. Eine speziell ausgestattete Dockingstation mit Vorfilterungssystem sorgt trotz hoher Wasserhärte für einen zuverlässigen Betrieb.

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Autonome Bodenreinigung im Bildungszentrum: PUDU CC1 beim BZWU Wil

Seit 2024 unterstützt ein PUDU CC1 das Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil bei der regelmässigen Bodenreinigung. Der Reinigungsroboter wird auf vier Etagen eingesetzt und übernimmt dort insgesamt rund 1’750 m² Bodenfläche. Eine Besonderheit des Projekts ist neben dem grossflächigen Plattenboden die speziell angepasste Dockingstation mit Vorfilterungssystem.

Das Projekt auf einen Blick

Kunde Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil (BZWU)
Branche Bildung / Berufs- und Weiterbildung
Im Einsatz seit 2024
Reinigungsroboter PUDU CC1
Einsatzbereiche Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschosse 1 und 2
Reinigungsfläche ca. 1’750 m²
Reinigungsverfahren Nassreinigung
Betriebszeiten Tägliche autonome Reinigung frühmorgens und nachts
Besonderheiten Reinigung über mehrere Etagen, Vorfilterungssystem, Plattenboden

Bildung und Weiterbildung unter einem Dach

Das Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil gehört zu den wichtigen Kompetenzzentren für Berufsbildung in der Region. Das Angebot reicht von der beruflichen Erstausbildung über die Berufsmaturität bis hin zu eidgenössisch anerkannten Weiterbildungslehrgängen.

Täglich bewegen sich entsprechend viele Lernende, Studierende, Mitarbeitende und Besucher durch das Gebäude. Gerade Verkehrs- und Aufenthaltsflächen müssen deshalb regelmässig und zuverlässig gereinigt werden.

Für die wiederkehrende Bodenreinigung kommt seit 2024 ein PUDU CC1 zum Einsatz.

Rund 1’750 m² auf vier Etagen

Der CC1 übernimmt die autonome Nassreinigung auf insgesamt rund 1’750 m²:

  • Untergeschoss: rund 600 m²
  • Erdgeschoss: rund 350 m²
  • 1. Obergeschoss: rund 400 m²
  • 2. Obergeschoss: rund 400 m²

Je nach Einsatzplan wird der Roboter manuell auf die entsprechende Etage gebracht und übernimmt dort die definierten Reinigungsflächen selbstständig. So kann ein einzelner Reinigungsroboter flexibel auf vier Stockwerken eingesetzt werden.

Autonome Reinigung ausserhalb der Unterrichtszeiten

Der CC1 wird hauptsächlich frühmorgens und während der Nacht eingesetzt. Dadurch findet ein grosser Teil der Bodenreinigung ausserhalb der stark frequentierten Unterrichtszeiten statt.

Im täglichen Betrieb hat der Roboter beim BZWU sogar einen eigenen Namen erhalten: „Puzwil“. Auf den grossflächigen Plattenböden sorgt er täglich für eine regelmässige Unterhaltsreinigung, während sich das Reinigungsteam anderen Aufgaben widmen kann.

Dockingstation mit Wasser-Vorfilterung

Die Dockingstation befindet sich im Untergeschoss. Aufgrund des hohen Kalkgehalts des Wassers wurde sie zusätzlich mit einem Vorfilterungssystem ausgestattet.

Dadurch wird das Wasser bereits vor der Versorgung des Roboters gefiltert und Verunreinigungen sowie mineralische Ablagerungen in wasserführenden Komponenten werden reduziert.

Im Gespräch mit Pascal Jacquat, Leiter Hausdienst Wil

Wie wurde die Bodenreinigung vor dem Einsatz des PUDU CC1 organisiert – und was sollte sich verändern?

Vor dem Einsatz des Roboters wurden die Böden mit einer handgeführten Scheuersaugmaschine und einem Staubsauger gereinigt. Da diese Arbeiten mit einer gewissen Lärmbelastung verbunden sind, fand ein wesentlicher Teil der Bodenreinigung am Wochenende statt. Das bedeutete jeweils rund vier zusätzliche Arbeitsstunden.

Unser Ziel war deshalb, diese Arbeiten möglichst auf die frühen Morgenstunden unter der Woche zu verlagern und die Wochenendarbeit zu reduzieren. Mit dem Roboter konnten wir genau diesen Schritt umsetzen.

Warum haben Sie sich für den PUDU CC1 entschieden?

Mit Reinigungsrobotik hatten wir vorher praktisch keine Erfahrung. Entscheidend war deshalb für uns nicht nur der Roboter selbst, sondern auch die Begleitung durch einen verlässlichen Partner.

Vor dem Kauf konnten wir den CC1 während einer Probewoche im eigenen Gebäude testen. Dazu gehörten die Schulung, das Mapping der Flächen sowie die Abstimmung des passenden Zubehörs und der richtigen Einstellungen. Dadurch konnten wir vor der Investition prüfen, ob die Lösung tatsächlich zu unseren Anforderungen passt.

Wie wird «Puzwil» heute im BZWU eingesetzt?

Der CC1 – bei uns intern «Puzwil» genannt – übernimmt von Montag bis Freitag die tägliche Unterhaltsreinigung im Untergeschoss, Erdgeschoss sowie im 1. und 2. Obergeschoss.

Dabei reinigt er insbesondere die Gänge und Aufenthaltsbereiche.

Was hat sich durch den täglichen Einsatz von «Puzwil» im Reinigungsalltag verändert?

Der grösste Unterschied ist für uns das Erscheinungsbild am frühen Morgen. Durch die tägliche Unterhaltsreinigung wirken die Flächen konstant gepflegter und der allgemeine Verschmutzungsgrad ist deutlich geringer. Gleichzeitig gewinnen wir Zeit für andere Aufgaben im Hausdienst. Die bestehende Scheuersaugmaschine benötigen wir nur noch punktuell bei besonders starken Verschmutzungen – und die zusätzlichen vier Stunden Bodenreinigung am Wochenende entfallen.

Gab es bei der Einführung Herausforderungen?

Ja, wie bei jeder neuen Technik mussten sich gewisse Abläufe zunächst einspielen. Zum Beispiel musste der Unterhalt des Roboters sinnvoll in den täglichen Betrieb integriert werden.

Auch die optimalen Einstellungen für Wassermenge, Bürstendruck und Absaugung haben wir mit der Zeit verfeinert. Gleiches gilt für Reinigungsintervalle, Reinigungsmittel sowie das passende Zubehör wie Bürsten und Sauglippen.

Die laufende Betreuung hat uns dabei geholfen, diese Punkte Schritt für Schritt zu optimieren.

Was hat Sie beim Roboter besonders positiv überrascht?

Besonders beeindruckt hat mich die Navigation. Wenn beispielsweise der direkte Weg zu einem Ziel versperrt ist, sucht der Roboter selbstständig nach einer alternativen Route.

Auch die Zuverlässigkeit war positiv: Wir hatten keine nennenswerten Ausfälle. Gleichzeitig war die Akzeptanz im Gebäude grösser, als wir ursprünglich erwartet hatten. Die Lernenden finden den Roboter «cool», die Mitarbeitenden schätzen die Unterstützung und auch bei den Lehrpersonen weckt die Technik viel Interesse.

Schon beim ersten autonomen Einsatz war ich überrascht, wie präzise sich der CC1 durch das Gebäude bewegt.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit der Tavernaro AG erlebt?

Wir schätzen insbesondere die Unterstützung, die Beratung und die schnelle Reaktion bei Fragen oder Herausforderungen. Dabei beschränkt sich die Betreuung nicht nur auf Remote-Support – bei Bedarf erfolgen auch Besuche vor Ort.

Positiv ist für uns auch, dass Lösungen nicht einfach standardisiert übernommen werden, sondern gemeinsam mit uns weiterentwickelt und an unsere Anforderungen angepasst werden.

Was würden Sie anderen Unternehmen oder Institutionen empfehlen, die sich mit Reinigungsrobotik beschäftigen?

Ein Reinigungsroboter kann einen grossen Mehrwert bieten, wenn das Gerät wirklich zur Fläche und zu den bestehenden Anforderungen passt. Entscheidend ist, dass durch den Roboter kein zusätzlicher Mehraufwand entsteht, sondern bestehende Abläufe tatsächlich vereinfacht werden.

Wenn eine Reinigung während der Nacht oder ausserhalb der Betriebszeiten möglich ist, lässt sich der Nutzen besonders gut ausschöpfen.

Wer sich konkret mit autonomer Reinigung beschäftigt, sollte die Lösung deshalb unbedingt gemeinsam mit einem Partner im eigenen Gebäude testen.

Wie würden Sie den Nutzen von «Puzwil» in einem Satz zusammenfassen?

«Eine perfekte Unterstützung und eine Verbesserung des Erscheinungsbildes.»

Und einen kleinen persönlichen Wiedererkennungswert hat «Puzwil» ebenfalls: Neben seinem Namen sind insbesondere die «Augen» des CC1 im Haus inzwischen bestens bekannt.

Reinigungsrobotik für Schulen und Bildungszentren

Das Projekt beim BZWU Wil zeigt, wie ein einzelner PUDU CC1 die regelmässige Nassreinigung von rund 1’750 m² auf vier Stockwerken übernehmen kann. Die speziell ausgestattete Dockingstation berücksichtigt dabei zusätzlich die örtliche Wasserqualität.

Sie möchten prüfen, ob autonome Bodenreinigung auch für Ihre Schule, Ihr Bildungszentrum oder eine andere öffentliche Einrichtung geeignet ist?

Gerne analysieren wir Ihre Flächen und Anforderungen direkt vor Ort und zeigen Ihnen, wie sich Reinigungsrobotik sinnvoll in bestehende Reinigungsabläufe integrieren lässt.